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... - vom Loch in der Seitenwandbis zum Riss in der Lauffläche. Das Entwicklungsziel der Ingenieure ist eindeutig: Bei den besonders häufigen Beschädigungen der Lauffläche muss das Reparaturset mit über 90%igerZuverlässigkeit funktionieren. Für die anderen Pannenursachen gelten ebenfalls ehrgeizigeEntwicklungsziele. Einer der extremsten Versuche: Bei Versuchsfahrten drehen die Techniker mit Bohrmaschinen Viermillimeterschrauben in die Reifenlauffläche, lassen die Luftentweichen, füllen das Dichtmittel ein und pumpen denPneu wieder auf. Nach zehnminütiger Fahrt wird der Luftdruck erneut kontrolliert. Das Ziel ist klar: Der Reifen mussdicht bleiben - em Druckverlust wird selbst bei solchen gravierenden Beschädigungen nicht akzeptiert. Allerdings: Es gibt durchaus Situationen, in denen das Dichtmittel keine Wirkung zeigt. Geplatzte Pneus, zentimetergrosse Risse durch Messerstiche oder andere extreme Reifenbeschädigungen lassensich auf diese Weise nicht reparieren. Die Vorteile dieses«Pannenhelfers» sind beeindruckend. Er beansprucht nurwenig Platz im Kofferraum und bringt samt Luftdruckkompressor nur rund 2,2 kg auf die Waage - rund 90 % weniger als einherkömmliches Ersatzrad. Das spart Treibstoff. Nicht zuletzt wird aber auch gleichzeitig das nicht zu unterschätzende Problem mit dem herkömmlichen Reserverad eliminiert, das oft zuwenig Fülldruck ...
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