Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... einem der Schweizer Autopioniere, würdeman vielleicht ein Alter von 65 Jahren geben. Doch weit gefehlt, Haefner, Chef eines über die ganze Welt verstreuten Industrieimperiums, ist bereits über 80 Jahre alt. Von einem beschaulichen Leben als Rentner will er nichts wissen, denn Arbeit ist, genauso wie für seinebeiden Zeitgenossen Hugo Erb (vgl. «AR» 15/91) und EmilFrey der Stoff, der Lebenskraft gibt. Fast unbekannt Der Ort, an dem wir uns treffen, Haefners Büro mit herrlichem Blick auf den Zürichsee, sagt viel über diesen Mann aus. Der grosse Vorraum, in dem wir Platz nehmen, ist ein kleinesKunstmuseum. Und obwohl die Bilder und Plastiken davon zeugen, dass Geld nicht das Problem dieses Mannes ist, wirkt das alles andere als protzig. ImGegenteil, man hat das Gefühl, dass hier Kunst in einem kleinen, gediegenen Rahmen sehrgeschmackvoll, ja auf eine fast zurückhaltende Art präsentiertwird Und genau das passt zudiesem Mann, denn er, Walter Haefner, Pfarrerssohn aus Zü-rich, ist zwar einer der erfolgreichsten und notabene auch reichsten Schweizer, doch er isteiner breiten Öffentlichkeit so gut wie unbekannt. Schlagzeilenin der Boulevardpresse sind seine Art schon gar nicht. Ihmnimmt man auch sofort ab, dass er Kunst nicht nur als eine Geldanlage betrachtet, sonderndass er davon auch etwas versteht und Freude daran hat. Neben der Kunst leistet er sich Nr. ...
Kommentare