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... Zugtier geworden, zum treuen Haustier, das willig achtStunden im Tag und mehr arbeitet und dafür nichts als Oel und Benzinwünscht und zum Geburtstag etwa einen neuen Pneu. Eines darf man ihm j a nicht geben: Zucker ins Benzin. Sonst entstehen Verdauungsschwulitäten, denen auch der gewiegteste Autovetcrinär machtlos gegen- übersteht. Das ist das solide Wägelchen, mit dem man Sonntags mit Frau und Kindern, sofern diese nicht die landes- übliche Anzahl übersteigen, durchsLand gondelt. Es macht nicht allzu viel Ansprüche, rennt weder Gartenzäunenoch Landjäger um und freut sich wie ein Schelm, wenn es einmal auf 70 Kilometer kommt. Schauen Sie nurden Zeiger an, wie er vor lauter Vergnügen hin und her wackelt zwischen65 und 75! Das gibt dem biedern Bürger und Steuerzahler, der drin sitzt,das erhabene Gefühl, einmal (und dazu sogar unter dem Auge der Gattin 1)über die Schnur hauen zu dürfen, einmal sich einen blauen Teufel um die schikanösen Gesetze des Alltags kümmern zu können. Freilich — wenn sich dann andere gerade im selben Moment drum kümmern, wird's kritischer ! Aber drauflos wird gefahren, dass es eine Art hat. Mit dem Strohhut dergrossen Mode im Genick, die Brissago schief im Mundwinkel, mit offener Weste und fliegenden Hemd- ärmeln — so sitzt der Mann hoch auf dem Bock und kutschiert, gibt Handund Fussund Vollgas, schaltet und waltet mit seinen ...
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