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... die Möglichkeiten der A 110, einem Vorspiel gleich, bei dem die Lust nach mehr schier unerträglich wird. Die Strassen des Schweizer Mittellandes werden für einmal zum Erlebnis. Die Kurvengeschwindigkeiten der A 110 sind mit dem wirklich unglaublichen Grip und der brettähnlichen Strassenlage schlicht berauschend, der Wagen bleibt unbeirrt in der einmal eingeschlagenen Spur, solange es sich um eine Kurve handelt. Und Kurven sind so sehr das Terrain der A 110, dass sie auch auf geraden Strecken Kurven fährt. Diese Schlenkerei ist einigermassen gewöhnungsbedürftig, aber offenbar ist es ein Merkmal ihres Charakters, dass die A 110 ihren Weg selber sucht. So bewegen wir uns sehr sehr zügig in Schlangenlinien über Land. Denn die Beschleunigung ist ebenso beeindruckend wie die Verzögerung, das ist einfach ehrlicher Fahrspass pur, ohne Komfortschnörkel und unnötige Lärmdämmung (den Auswuchs des anfänglichen Rasselns und Brummens würde ich vorsichtig als frenetisches Brüllen bezeichnen) – da möchte man vor Begeisterung jauchzen. Natürlich hilft die Ausrüstung kräftig mit: modifizierter Motor mit 145 PS, Ferry-Nockenwelle für ein mächtiges Drehmoment im Rallyebetrieb, breite Kotflügel, welche die 7- und 9-Zoll-Felgen und ihre Michelin-TB 5/15-Reifen beherbergen, direkte Lenkung für den Gokart-Effekt, grosses, verstärktes 364-Renngetriebe, Sperrdifferential und selbstverständlich ...
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