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... gedrängt werden. Dabei bringt gerade das zweite Semester einige sehr bedeutsame und verkehrswirtschaftlich weittragende Neuordnungen, so die Einführung der Hauptstrassen mit Vortrittsrecht, dann das Inkrafttreten der Arbeitsund Ruhezeit-Verordnung für berufsmässige Motorfahrzeugführer. Das damit verbundene Nachtfahrverbot, das offensichtlich mehr dem Wunsche entsprang, den Eisenbahnen behilflich zu sein, zeigt deutlich, wie gerade auch das Parlament in Verkehrsangelegenheiten noch viel zu sehr in einer Begriffswelt befangen ist, die zu Beginn des Jahrhunderts berechtigt gewesen sein mag. Es kann daher kaum überraschen, wenn die Interessenten des Strassenverkehrs mit sehr gemischten Gefühlen der weiteren Entwicklung und Behandlung des Verkehrsteilungsgesetzes entgegensehen. Der Ruf nach Erneuerung, der die politische Arena erfüllt, findet daher auch in Verkehrskreisen ein verständnisvolles Echo. Schon allzulange harren eine Reihe dringender Postulate ihrer endlichen Verwirklichung. Denken wir nur an den für unser Land so eminent wichtigen Ausbau der Alpenrouten und Zufahrtsstrassen. Wohl ist die Strassenbauinitiative mit einer überaus stattlichen Zahl von Unterschriften zustande gekommen, doch hört man schon wieder von Verwässerungsund Kompromissabsichten. Wohl ertönen überall bewegte Klagen über die immer noch hohe Zahl von Verkehrsunfällen, ...
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