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... und um den Übergang zwischen den Stufen vorzunehmen, muss der Kraftfluss kurzzeitig durch Auskuppeln unterbrochen werden. Um dieses Problem zu lösen, wurden die verschiedensten Wege eingeschlagen. Die ersten erfolgreichen Konstruktionen waren das Planetengetriebe, unter anderem verwendet 1902 von Lanchester und 1908 von Ford, und die hydrodynamische Föttinger-Kupplung, die in den dreissiger Jahren zu jener Form von Automatikgetrieben zusammenfanden, aus denen sich nach und nach immer perfektere Kennungswandler entwickelten. Damit gaben sich die Techniker aber nicht zufrieden; man suchte weiter nach Lösungen, die einen besseren Wirkungsgrad liefern, in der Fertigung geringere Ansprüche stellen, weniger Einbauraum beanspruchen und sich preisgünstiger anbieten lassen. Vor allem das Problem, wie sich ein Zahnradgetriebe möglicherweise ohne Unterbrechung des Kraftflusses schalten lassen könnte, beschäftigte die Ingenieure. Inzwischen scheint auch dieses Problem lösbar zu sein. Man denke da zum Beispiel an die Hondamatic, deren Zahnräder der einzelnen Gangstufen mittels kompakter Lamellenkupplungen zwischen Anund Abtrieb so verbunden sind, dass beim Gangwechsel jeweils eine Kupplung gelöst wird, während gleichzeitig die andere zu greifen beginnt. Das gleiche Prinzip mit zwei Kupplungen und einem «normalen» Zahnrad-Stufengetriebe findet auch ...
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