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... Panther J 72 ist nicht klassisch, aber eine Rarität von Geburt an. Er ist hart, teuer, unprak tisch — und faszinierend. Der S.S.100 von 1936 sah sehr ähnlich aus: Zwischen unge wöhnlich breiten Kotflügeln die geduckte Roadster-Karos serie mit dem kantigen Küh ler, eine klassische Linie — die allerdings damals schon ebenso von gestern war wie die Starrachse vorn. Auf seine englische Art war der S.S.100 bewußt am Stil des Mercedes SSK orientiert, meinten Zeit genossen wohl mit Recht. Die Buchstaben S.S. bedeute- _ten Swallow Special, auch als sa»Herren- Swallow Sports verstanden, die Ziffer 100 kennzeichnete die mph: 160 km/h lief der S.S. 100 mit 3,5 Liter-Sechszylin dermotor und es gab auch ei nen 2,7 Liter. Er wurde das bekannteste Vorkriegsmodell der Firma, die sich 1945 in Jaguar Cars Ltd. umbenannte und den Namen Jaguar schon seit 1936 als ModellbezeichjMÖßSSBHK nung verwendete. 1921 hatte sie mit schnittigen Motorrad seitenwagen angefangen, Swallow Sidecars, seit 1927 hübsche Karosserien für biedere Fahrgestelle gebaut, noch bis 1934 war sie nur Karosseriefabrik und konfek tionierte eigene Versionen. Als Robert Jankel Anfang 1971 beschloß, ein neues Auto in altem Stil zu bauen (siehe Magazin, Personen), wählte er I den S.S.100 als Vorbild, legte die Proportionen jedoch auf J die modernen 15 Zoll-Räder | an, ein ...
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