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... in den Kühler und lässt sodann den Motor eine Zeitlang arbeiten. Die Operation wird wiederholt, bis jeder Kesselsteinbelag verschwunden ist. Gewöhnliches hartes (kalksalzhältiges) Wasser schlägt, mit Natriumphosphat versetzt, alle die Salze nieder, die sich als Kesselstein ansetzen; wenn man also das Kühlwasser vor dem Einfüllen mit Natriumphosphat behandelt, hat man die Gewissheit, dass sich kein Kesselstein bilden kann, die Prozedur ist also ein Vorbeugungsmittel. Die Vorbeugungsmittel zur Verhütung der Bildung von Kesselstein sind übrigens zahlreich; eines davon, die Verwendung von Regenwasser, haben wir bereits erwähnt. Es ist jedoch auch im Handel eine Anzahl von Chemikalien vorhanden, die man dem Dampfkesselwasser zusetzt, um die Kesselsteinbildung zu verhüten. Manche davon sind aus den Elementen zusammengesetzt, die oben genannt wurden, andere haben eine geheimgehaltene Zusammensetzung, in deren Geheimnis wir nicht eindringen wollen. Wie man sieht, fehlt es also nicht an Mitteln zur Abhilfe. So ziemlich alle sind gut, wofern man sie methodisch anwendet. Es wäre unverzeihlich, ihren Gebrauch zu vernachlässigen, denn das Vorhandensein eines Kesselsteinbelages, mag er auch noch so dünn sein, bleibt nie ohne Folgen. Ebenso wie ein verrusster Motor heissläuft, verstopft sich durch den Kesselsteinbelag der Radiator, kühlt das Wasser nicht ab und vermag ...
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