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... offenbart es sich, dass der Machtbereich der Zentralgewalt an einem dem Gesamtinteresse des Landes geradezu abträglichen Föderalismus seine Grenzen findet. Ein klassisches Bdispiel dafür, wie die Lö- sung eines wichtigen Verkehrsproblems durch die kantonale Souveränität im Strassenwesen verschleppt, um nicht zu sagen sabotiert wird, bildet der sich nun schon seit Jahren hinziehende, in mancher Hinsicht höchst unerfreuliche Streit um die Walenseebzw. Kerenzerbergstrasse zwischen dem in dieser Frage allzu hartnäckig auf seinem Standpunkt beharrenden Kanton Glarus und den Miteidgenossen in Graubünden, St. Gallen, Zürich und der Nordostschweiz. Die in diesem Kampf um die Walenseestrasse seit nahezu zwei Dezennien geführten Auseinandersetzungen würden, wollte man alle die in der Presse publizierten Artikel, Berichte über Volksversammlungen und Ratsverhandlungen, Aeusserungen kantonaler und eidgenössischer Behörden, von Interessentengruppen gefassten Resolutionen usw. sammeln, einen stattlichen Band füllen, dessen Inhalt ein betrübliches Kapitel egoistischer Sonderbestrebungen im Strassenwesen enthüllt Dabei liegt das verkehrstechnische Problem, das auch durch den Wandel der Zeiten keine Aenderung erfahren hat, ganz klar zutage: > Bei den geographischtopographischen Gegebenheiten führt die internationale Strassenverbindung im Nord—Süd-Verkehr, die ...
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