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... Zeit stabile Staat stützte nämlich jahrelang die einheimische Industrie durch ein Gesetz, welches vorsah, dass die ausländischen Automobilfirmen nur nach Portugal exportieren konnten, wenn sie im Gegenzug Waren im Land einkaufen. Die wechselnden Freiquoten waren gering und wer mehr Autos in Portugal absetzen wollte, unterlag den Bestimmungen mit dem Resultat, dass zahlreiche Firmen in Portugal kleine Unternehmen aufbauten, die die Konzerne mit Einzelteilen versorgten. Somit konnten wiederum die Portugiesen ihre Handelsbilanz auf dem Automobilsektor justieren und zusätzlich zahlreiche Arbeitsplätze schaffen. Aber hier liegt die aktuelle Problematik: Ab 1988 ist laut EG- Beschluss dieses Gesetz nicht mehr gültig und einige pessimistische Stimmen befürchten, dass somit die Konzerne kein Interesse mehr an den portugiesischen Teilen zeigen werden. Doch der Optimismus überwiegt, dank ausländischem Knowhow liegt die Qualität der Waren auf ausgezeichnetem Niveau, und noch liegen die Arbeitslöhne weitaus niedriger als in den Industriezentren der EG. Selbst Firmen wie Mercedes- Benz, Volvo und Volkswagen beziehen heute Produkte aus Portugal, noch immer günstigstes Einkaufsland in Europa. «Deshalb möchten wir alle Konzerne, die sich nach einer preiswerten Produktionsstätte für verschiedene Automobilkomponenten umsehen, auffordern, zumindest ...
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