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... Teekleid noch einmal so hübsch, wenn man es mit Halsund Aermelrüschen aus bunten Organdy auffrischt. Organdyrestchen gibt es ja mehr als genug heute, im Spätsommer, und sie kosten so gut wie nichts. Gold und Silber, die grosse im Kommen begriffene Modewelle, schickt ihre Ideen voraus. Ein Goldkragen auf einem einfachen Wolloder Jerseykleid (Matrosenkragen, grössere Bubikragen, runder, bis zur Aermemaht reichender Kragen) gibt dem alten Kleid rasch neues Ansehen und stempelt, es zur hübschen Bridgetoilette. Die Knöpfe aus den Lamerestohen sind rund oder bilden schmale, quergestellte Miniaturbalken. Das kleine Bolero, ärmellos und kurz — zu Kleid, Jumper, Bluse —, wird aus einem Stück Brokat oder aus Leinen gearbeitet. Die weiten Aermel der neuen Modelle erlauben auch Kombinierungen von Stoffen. Angesetzte Aermel aus fremdem Material (Reste) sind sehr dekorativ. Entzückend wirken die neuen Manschetten. Runde, dütenförmige Manschetten, an den Rändern der Aermel angenäht, harmonieren mit dem runden, grossen Bubikragen oder mit einer Halsmasche. Ist genügend Material vorhanden, dann verbindet man Kragen und Masche zu bester Wirkung. Samt ist für die Tasche zu verwenden. Man wird, neben den vielen schönen montierten Trapeztaschen auch wieder eine Art Ridicule tragen, mit einer Schnur geschlossen, wie man sie selbst einfach und mühelos herstellen kann. ...
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