Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Zahlen .SEITE 33 Noch vor wenigen Jahren wäre die Neubesetzung des Postensdes Vorstandsvorsitzenden selbst für einen Grosskonzern wie Volkswagen eine eher interne Angelegenheit gewesen, welche kaum Stoff für eine Geschichte gegeben hätte. Schon gar nicht ein Jahr im voraus. Doch der für Frühling 2002erwartete Machtwechsel in Wolfsburg (am 16. April wird Ferdinand Piech 65 Jahre alt und dürfte dann auf den Sessel des Aufsichtsratsvorsitzenden wechseln) ist eine höchst brisante Angelegenheit. Und zwar nicht nur, weil es in diesem speziellen Fall darum geht, jemanden zu finden, der einerseits das Zeug hat, in die Fussstapfen einer der stärksten, kantigsten und eigenwilligsten, aber unter dem Strich erfolgreichsten Persönlichkeiten der heutigen Autowelt zutreten. Der aber anderseits auch akzeptieren kann, dass ebendieser Über-Boss künftig jeden seiner Schritte peinlich genau überwachen wird. Das wahre Problem liegt vielmehr darin, dass der Aspirant auf einen so hochkarätigen Posten heutzutage eine Reihe von Kriterien erfüllen muss, die im Grunde gar nichts mit dem klassischen Führungsund Unternehmerprofil zu tunhaben. So wie in der Schweiz ein Politiker faktisch seine «Arenatauglichkeit» zu beweisen hat, bevor er fürs nationale Parkett kandidieren darf, muss der künftige Topshot bei einem der grössten Automobilhersteller der Welt «börsenkompatibel» ...
Kommentare