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... um sich das Arbeiten in dieser Situation angenehm zu machen? »Ganz ehrlich? Das kommt darauf an ob ich bei der Konferenz einen aktiven Part übernehme oder größtenteils nur zuhöre. Bei letzterem höre ich im Hintergrund Musik und ich verziehe mich mit meinen Videokonferenzen gerne in meine recycelte Alpenhütte auf dem Flachdach.« Was wollen Sie uns mit dem Bildausschnitt sagen, den Ihre Laptop-Kamera zeigt? »Dass es weder einen 100 % privaten noch beruflichen Achim Anscheidt gibt. Man schaltet als Automobildesigner selten ganz ab, hält die Augen offen nach Trends, Materialitäten, oder schlichtweg … Autos. Soweit mit den Zielen der Firma vereinbar, wird dadurch oft unbewusst der private Raum zum beruflichen und anders herum. Und wenn wir schon im Homeoffice arbeiten , dann doch bitte so wie man diese Herausforderung am erfolgreichsten, effizientesten und fröhlichsten hinbekommt.« Ein privater »Sundowner« in seiner Alpenhütte, die er sich auf der Dachterrasse seiner Berliner Wohnung gebaut hat, ist für Achim Anscheidt das bevorzugte Ende eines Tages im Homeoffice. In Videokonferenzen schaltet er sich schon mal stumm und hört dann Bach oder Elektrobeats. Was sehen wir im Hintergrund? Warum sind die Dinge da, die da zu sehen sind? »Man sieht hinter mir ein spätgotisches, verwittertes Ziffernblatt eines Prager Kirchturms zu Ende des ...
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