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... «Cruzado»-Finanzreform nicht, die volle Teuerung der Fabrikation auf die Preise der verkauften Autos abzuwälzen, und am 28. Februar 1986 wurden die Preise auf dem damaligen absolut unbefriedigenden Niveau eingefroren. Die Korrektur von rund 80 % im November wurde zum Teil durch Mehrsteuern aufgefressen. Ein weiterer Teil geht, nach bis heute noch nicht voll ausgehandelten Rezepten, an die Händler, so dass für die Fabriken gerade noch 20 % übrigbleiben sollen. Eine der Folgen dieser Politik ist, dass die meisten Fabriken grössere, seit langem geplante Investierungen vorderhand zurückstellen. Dass immer wieder Produktionshemmungen wegen fehlender Teile entstehen, macht den Fabrikanten vermutlich trotz den auftretenden organisatorischen Schwierigkeiten weniger aus, als sie selber zugeben, denn solange an jedem verkauften Wagen Geld verloren wird, verkauft man eben achselzuckend weniger Wagen, als man eigentlich herstellen könnte. Eine der Drohungen der Regierung der jüngsten Zeit: Wenn die Autohersteller nicht «spuren» wollten, Hesse man neue Konkurrenten auf dem Markt zu. Darauf die Antwort nicht nur der Manager der heute installierten Autoindustrie, sondern auch unabhängiger Experten: Solange die Preiskontrolle kein annehmbares Einkommen gestatte und solange auch über zukünftige wirtschaftliche Massnahmen eine derartige Unsicherheit ...
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