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... daß der Doppeldecker heute nur noch mit wenigen Ausnahmen, in Deutschland wenigstens, als Pfeildoppeldecker gebaut wird. So hat das Jahr 1913 die Sorgen der Doppeldecker- Fabrikanten zerstreut, indem es ihren Maschinen wieder eine entwicklungsfähige Bauart gab. Anders lagen die Dinge beim Eindecker. Hier fand das Jahr 1913 bereits hochwertige, stabile Flugzeuge vor. Man brauchte hier also weniger das System, als die Einzelheiten verbessern. So setzte man auf das Chassis fast ausnahmslos eine Karosserie, sofern man es nicht vorzog, das Chassis gleich so zu bauen, daß Die neue Abflugvorrichtung Bleriots: Der Eindecker im Augenblick, wo er das Leitseil verlassen hat. Doppeldecker, heute sind sie fast völlig verschwunden; an ihrer Stelle findet man den Rumpf-Doppeldecker, der, abgesehen von der Anzahl der Decks, keine erheblichen Unterschiede vom Eindecker zeigt. Der Farman-Typ begann bereits gegen das Ende des Jahres 1912 zu verschwinden, da er sich gegenüber dem viel leistungsfähigeren Eindecker nicht behaupten konnte. Man versuchte .mit Kunststückchen, wie z. B. Staffelung der Flächen usw., dem Farman-Typ wieder zum Leben zu verhelfen, allein vergebens. Der Erfolg blieb aus, weil der Farman-Typ nicht mehr entwicklungsfähig war, weil er ganz unkonstruktiv aus einem Hargravedrachen mit eingebautem Motor bestand. Infolgedessen waren auch seine ...
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