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... wenigstens 20 bis 30 % verringern. Das ist das Ziel eines umfangreichen Katalogs von Massnahmen, den eine Gruppe unabhängiger Experten im Auftrag der Brüsseler EG-Kommissionerarbeitet hat. Im Laufe des Jahres sollen konkrete Vorschläge durch die Kommissionfolgen, erklärte EG-Verkehrskommissar Karel van Miert, als er die Ergebnisse der Untersuchung in Brüssel vorstellte. Allein die wirtschaftlichenSchäden durch Verkehrsunfälle beliefen sich in der EG auf jährlich rund 140 Milliarden DM, von allem menschlichen Leid ganz abgesehen, sagte der Leiterdes Expertengremiums, der ehemalige französische Regierungsbeauftragte für Verkehrssicherheit, Christian Gerondeau. Die Folgekosten von Verkehrsunfällen wären damit höher als das Bruttosozialprodukt in den EG-Ländern Portugal, Irland oder Griechenland. Das Risiko, auf europäischenStrassen tödlich zu verunglükken, ist doppelt so gross wie inden Vereinigten Staaten oder Kanada. Auf 100 Millionen gefahrene Kilometer kommen in Nr. 10/11 7. März 1991 der EG statistisch 2,72 tödlicheUnfälle. In Kanada sind es «nur» 1,53 und in den USA 1,45 Tote. Wenn es der EG gelingen würde, das amerikanische Niveau zu erreichen, könnten jedes Jahr 25 000 Menschenam Leben bleiben Extreme «P» und «GB» Allerdings gibt es auch zwischen den einzelnen EG-Ländem ganz beträchtliche Unterschiede; bezogen auf dieselbe Fahrleistung ...
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