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... ein Wecker ab. Ein fester Schlaf wohnt dort. Der Himmel färbt sich blau. Der dunkle Gipfel des Kastanienbaums in meiner Fensteröffnung teilt sich auf in Blätter, und die Blätter tauchen sich in Licht. Goldenes Licht Hinter dem Potsdamer Platz ist die Sonne aufgegangen. Wunderbar« Frische; kühle Hand, schlafbringend auf meiner Stirn. Es ist, als hielte diese Stunde in sich den ganzen Tag, wie eine Knospe in sich schon die ganze Blüte trägt. Ich brauche diesen Tag nicht mehr. In den Bäumen sind die Tauben aufgewacht; die Tauben gurren. lieber den Lützpwplatz bullert der erste Autobus, Die ersten Autohupen. Berlin wacht auf. — Vielleicht kann ich jetzt schlafen. Zum Schwelzerfilm < Die Herrgottsgrenadiere ». Das Ist die Gegenüberstellung, die in die- $em Film zur dramatischen Spannung führt: Strasse oder Gold — klarer wirtschaftlicher Nutzen oder wilde Spekulation. Um sie windet sich das Geflecht der ganzen Handlung, dieser Konflikt ist das Gerippe, das mit viel Aufwand und Sorgfalt umkleidet wird. Für uns ist iß allererster Linie bemerkenswert, dass ausgerechnet der erste Tonfilm, der irgendwie Anspruch darauf erheben kann, schweizerisch zu sein (dieser kann es doch wohl zum grössten Teil), die Strasse als hilfebringendes Verbindunsrsmittel in den Mittelpunkt des Themas rückt. Die Strasse, die von der Abgeschlossenheit befreien und die Ferne eröffnen ...
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