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... Diskussionenzeigen indessen, dass die Euphorie, welche die Bundesräte und insbesondere unser Verkehrsminister vor der Abstimmung über diebeiden Alpentransversalen demonstrativ an den Tag legten, verflogen sind und einer nüchterneren, vernünftigeren Betrachtungweise Platz gemacht haben. Und wer hätte schon etwas dagegeneinzuwenden, wenn am Schluss die Vernunft dieOberhand behielte? Was aber geht das ganzeGezeter die Automobilisten an? Sehr viel, denn immerhin wird das Mammutprojekt zu 25 Prozent aus Treibstoffgeldern finanziert, falls das Parlament diesen Prozentsatz nicht in eigener Kompetenzsogar noch erhöht. Das ist wohl Grund genug, sich nä-her damit auseinanderzusetzen. Heute wird klar, dass es für unser Land ein folgenschwerer Fehlentscheid war, sich im Transitabkommen mit der EG zum Bau beider Neat-Achsen vertraglich zuverpflichten. Zum einen weil die Kosten für Projekte dieser Grössenordnung gar nicht zuverlässig abgeschätzt werden können, und zum andern weil die Prognosen für die geschätzteVerkehrszunahme in nordsüdlicher Richtung höchstwahrscheinlich allzu überrissen waren. Es zeigt sichnämlich, dass mit der fortschreitenden Liberalisierungder osteuropäischen Länder die Ost-West-Achse immer mehr an Bedeutung gewinnt. Doch dies wurde bis jetzt kaum zur Kenntnis genommen. Unter diesen Umständenwäre es — Transitabkommen hin oder her — in der Tat ...
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