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... die Steffi Graf im Snowboard-Wettkampf - mit klarem Abstand die Nummer eins in der Weltrangliste. Neben ihr zählt Peter Bauer, 20, zu der handverlesenen Elite der Profis im Land - gepolstert mit ersten Werbeverträgen. So gar die Autofirmen haben schon die Wirkung des breiten Bretts erkannt. Nach Audi sponsert Su zuki den dritten Worldcup-Lauf in den USA. Die Trainingscamps der Nim mermüden nötigen selbst skepti schen Skihasen ein bißchen Neid ab. Ungläubig stehen ein paar Alpinisten im Schneefeld und starren in die künstliche Röhre, die sich vor ihnen auftut. Sie ist gut drei Meter hoch und rund 200 Meter lang. Halfpipes nennen die Snowsurfer diese Geisterbah nen des Wintersports: nach oben geöffnete Rinnen - Sprungschan zen der besonderen Art. Auch ein Vermächtnis der Skater. Die Abfahrer kommen eine Stunde zu spät. Kopfschüttelnd schwingen sie runter ins Tal. Sie haben etwas versäumt: Denn wenn sich die mutigen Trittbrett fahrer waghalsig in die Röhre stürzen, um an der höchsten Stel le der Schneewand im freien Flug erst ausund dann wieder einzu springen, um Sekunden später erneut den Looping zu proben, kriegen Zuschauer Schüttelfrost. „Halb so schlimm“, wiegelt Markus Keibel ab, selbst amtie render Schweizer Meister im Skateboard-Fahren. „Das lernt man mit der Zeit automatisch.“ Zunächst aber ist der Anfän ger schon froh, wenn er ...
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