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... Mannschaften aus Leuten der besetzten Länder: Norwegen, Dänen, Holländer, Belgier, Griechen, Franzosen. Dazu kommen Schweden, Türken, Portugiesen und wenige Schweizer Seeleute, die zum Teil als Rheinschiff-, zum Teil als Vollmatrosen der Hochsee ihre Tickets erworben haben. Eines der neun Schiffe hat eine Besatzung, die aus elf Nationen zusammengewürfelt ist! Dast in diesem Falle die Autorität des Kapitäns über allem erhaben sein muss, ist ohne weiteres klar. Nach dem neuen schweizerischen Seerecht hat er den Grad eines Obersten und auf See sämtliche amtlichen und zivilen Vollmachten — eder nächste nach dem liehen Gott» — wie ein Sprichwort sagt. Die Erfahrungen, die mit schweizerischen Seeleuten gemacht worden sind, dürfen nicht als sehr erfreulich bezeichnet werden. Jugendliteratur und Fantasie haben den Seemannsberuf zur romantischen Sache gemacht! In Wirklichkeit aber ist er sehr hart, gefahrvoll, und verlangt sehr viel Arbeit und immer wieder Arbeit. Hier darf eingefügt werden, dass die Löhne im Vergleich zu Industriearbeitern sehr hoch erscheinen müssen: Neben freier Station erhält der Matrose eine Heuer, die sich monatlich zwischen 500—800 Franken bewegt. Bis heute wurden alle Heuerverträge auf Dollarbasis abgeschlossen, jedoch war es auch so den holländischen, belgischen und andern Seeleuten möglich, über den schweizerischen Clearing ihren ...
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