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... als Motorbetriebsmittel, wenn man ihn karburiert, d. h. mit kohlenstoffreichen, niedrig siedenden Stoffen, die selbst leicht entzündlich sind, vermischt. Als solcher kommt vor allem das Benzin in Betracht, von dem nach deutschen Angaben 25—30 Volumprozent dem Spiritus beigemischt werden sollen. Es ist dabei aber zu bemerken, dass der in der Schweiz zu Motorzwecken abgegebene Sprit um zirka 2 Grade schwächer ist als der deutsche Motorsprit und daher auch weniger Benzin zu lösen imstande ist. Eine Schichtung des spezifisch leichteren ungelösten Benzins über dem schwereren Sprit ist zu vermeiden. Es soll nur so viel Benzin zugesetzt werden, als sofort gelöst wejden kann, wobei das Benzin in den Sprit (nicht umgekehrt) und unter Umrühren oder Schütteln langsam gegossen werden soll. Versuche über die Mischungsverhältnisse des schweizerischen Motorsprits mit Benzin stehen noch aus. Bei Das Auto im Krieg. Ein englisches Panzer- Äutomobil. gewöhnlicher Temperatur (15—18° C) dürfte eine Lö- sung von 25 1/2 Benzin in Sprit von 92° so ziemlich die obere Grenze darstellen. Bei noch tieferen Temperaturen kann bei diesem Mischungsverhältnis bereits eine Schichtung eintreten. Das Verhältnis ist überhaupt von der Temperatur der Spritstärke und dem spezifischen Gewicht des Benzins stark abhängig. Aehnlich wie durch Benzin wird der Sprit auch durch 20—30% Benzol karburiert, d. h. zu ...
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