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... Chrysler LeBaron! Oder Maserati TC – was fiel denen ein, einen solchen Zombie als Maserati zu verkaufen? Und selbst VW schickte das Käfer Cabrio in Rente – der vernünftige Bügel-Golf stand schon bereit. Ich war jedenfalls in höchster Panik! Heute weiß ich auch, wie meine Oldtimer–Leidenschaft zustande gekommen sein muss: aus lauter Verzweiflung darüber, dass es keine attraktiven Cabrios mehr als Neuwagen geben würde, blieb mir nur der Blick zurück auf bessere Zeiten mit schöneren Autos. Da ich aber irgendein Auto brauchte, gestehe ich Dir auch meine größte Verfehlung der 80er-Jahre ein. Es sind nicht die Schulterpolster meiner Jacketts. Nicht mein rotes Brillengestell. Und nicht das mintgrüne Sofa. Es war ein weißes Golf Cabrio. Weiß, weiß, weiß, wohin man schaute. Lack, Felgen, Verdeck und Interieur. In Düsseldorf kam es damals jedenfalls gut, wenn man damit auf der Kö paradierte. Es war ein gutes Auto. Ein GLi, sauschnell und leidlich praktisch. Und die Verkaufsstrategen von VW hatten mich damit erwischt. Für ein paar verlorene Jahre. Bis ich mir meinen ersten Klassiker leisten konnte. Es war ein Italiener. Ein Fiat. Weil Stil eben schon immer von der Südseite der Alpen kam. Nur in den 80ern irgendwie nicht. Arna hieß das Teil von Alfa damals glaube ich. Und mein Magen reagiert noch heute darauf wie auf verdorbene Miesmuscheln. Bitte versprich ...
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