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... Der Audi 50 soll nidit sterben Die Zielrichtung für Audi NSU ist klar abgesteckt: In Ingolstadt sollen künf tig die Komfortautos des VW-Konzerns gebaut werden. Deshalb fährt Entwicklungschef Ferdinand Piëch als Privatwagen grundsätzlich die teuer sten Amerikaner: „In denen finde ich die neuesten Extras.“ Der neue Audi 100, vielerorts schon vor Erscheinen zum kleinen Mercedes hochgelobt, ist ein wichtiger Schritt in der neuen Modellstrategie: Die ge räumige und große Limousine soll sich zum ersten Chauffeurwagen des Konzerns entwickeln. „Einen kleinen Dienstanzug“ sieht Audi NSU-Vorstand Ferdinand Piëch in dem jüng sten Produkt der Ingolstädter Ent wickler - im Gegensatz zum Dienst wagen mit Stern, der um einige hun dert Kilo schwerer, einige tausend Mark teurer, einige Liter pro 100 Ki lometer durstiger ist. Daß gleichzeitig für den Audi 100 ein 2,1 Liter-Dieselmotor (ca. 70 PS) im Entstehen ist, spricht nicht gegen die Berufung des Wagens zum Edelstoff: Mit einem Diesel-Fünfzylinder wird der Audi 100 denselben Rivalen an treffen wie in der Dienstwagen-Hier archie - Mercedes. Und der Diesel muß auch nicht für alle Zeiten mit dem Makel des Nagelns im Kaltlauf, der schlechten Start eigenschaften und des Vorglühens behaftet sein. Um bei Bedarf Mitte der achtziger Jahre gerüstet zu sein, for schen Audi NSU-Motorenbauer nach Wegen, dem ...
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