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... in einem Haus wie Mercedes-Benz Schrauben so locker sein? Oder belie ben die Herren nur zu scher zen? Fragen, die gestellt wur den, als Deutschlands vor nehmster Autofabrikant 1993 den Star der Frankfurter Au tomobil-Ausstellung auf die Bühne rollte. Vorhang auf für die Vision A, ein hochbeiniges, etwas zer- Jl\us der Vision wird Realität, was bleibt ist das Konzept: maximaler Raum durch Unterflurtechnik Wes» ■ ' Mercedestypisch ist nur noch der Grill. Ansonsten bricht die A-Klasse mit jeder Tradition knautscht wirkendes Gefährt, eine Art Minivan im Modell maßstab, klein, aber nicht be sonders fein. Eine Kleinwagen- Studie sollte es sein, aber nicht bleiben. Denn 1997, so der offi zielle Kommentar, wenn die Zeit für die Vision A reif sei, würde aus der Studie dann Se rie, Auflage 200 000 Stück pro Jahr, gebaut im Werk Rastatt, wo bislang die E-Klasse mon tiert wird. Hysterisches Gelächter auf der einen, respektvoller Beifall auf der anderen Seite - die Vi sion A, das war klar, provoziert geteilte Meinungen. Auch un ter den auto motor und sport- Lesern: Bei einer Umfrage konnten sich nur 24 Prozent für den merkwürdig aussehenden Mercedes-Mini erwärmen. Ein Konzept wie das der Vision A, ebenso fortschrittlich wie un konventionell, erfordere eben Gewöhnung, so das Resümee der Visionäre. Anders ausgedrückt: Der Zug fährt ...
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