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... bereits in der zweiten Jahreshälfte 1983, als von der Bundesregierung zunächst nur vage Absichtserklärungen zu hören waren. Die Wahl für das Katalysator-Pilotprojekt fiel auf den Ascona, weil dieser Mit telklasse-Opel oft auch als Flotten-Fahrzeug bei großen Kon zernen und Behörden dient, die sich wiederum mit Vorhebe eine Vorreiter-Rolle in Sachen Um weltschutz umhängen. Um den Ascona auf schadstoff armen Betrieb umzustellen, be durfte es umfangreicher Ände rungen (siehe Kasten). Damit der 1,8 Liter-Einspritzmotor bleifreies Normalbenzin ver trägt, mußte die Verdichtung von 9,5:1 auf 8,9:1 gesenkt wer den; Leistung und maximales Drehmoment reduzierten sich dadurch sowie durch den hö heren Staudruck im Auspuff von 115 PS (85 kW) auf 100 PS (74 kW) und von 151 Nm bei 4800/min auf 140 Nm bei 3000/min. Die elektronische Einspritzung arbeitet mit Lambda-Regelung und heißt Bosch LU - statt LE-Jetronic. Der Katalysator selbst sitzt als fester Bestandteil des Auspuff systems in der Gegend unter halb des Schalthebels. Doch für ihn mußte zuerst einmal Platz geschaffen werden: Der Raum bedarf des blechumkleideten Keramikkörpers zwang zu einer Erweiterung des Tunnels und damit zu einer modifizierten Form der Mittelkonsole. Eben so hatten die Opel-Techniker eine neue Führung des Schalt gestänges zu entwerfen. In dieser Hinsicht traten denn ...
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