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... mit grosskalibrigen Waffen als gelöst betrachtet werden kann. Das steigende Interesse, das der 20-mm- «Oerlikon» - Flugzeugbewaffnung, die bis heute in ihrer Art die einzige geblieben ist, entgegengebracht wird, hat der Entwicklung recht gegeben. Anderseits hat aber die Tatsache, dass nunmehr vom Zweisitzer an jedes Flugzeug mit einer lafettierten grosskalibrigen Maschinenwaffe versehen werden kann, die Erkenntnis gefördert, dass der Einbau derselben Waffe auch im Kampfeinsitzer versucht werden muss. Wesentlich und ausschlaggebend war nämlich, dass mit der «Oerlikon»-Bewaffnung (in der Hauptsache von einem Drehring mit sehr grossem Richtbereich aus) auf grosse Distanz im Schnellfeuer Granaten verschossen werden konnten, womit eine Angriffsart geschaffen war, der gegenüber der Kampfeinsitzer mit seinem Maschinengewehr nichts mehr ausrichten kann. Dieser muss, um zur Wirkung zu kommen, seine Vollgeschossgarbe auf kurze Distanz abgeben können, bleibt aber auch dann noch erfolglos, wenn es ihm nicht gelingt, lebenswichtige Flugzeugteile zu treffen. Erreicht ihn aber, schon bevor er sich auf diese Distanz genähert hatte, nur ein Treffer einer «Oerlikon»-Granate, so ist er kampfunfähig. Denn die erlittene Verletzung, selbst günstigstenfalls im Tragdeck oder Rumpf, und entfernt von wichtigen Organen, zwingt ihn ihrer Ausmasse wegen (Löcher von 50 ...
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