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... sich bald einmal in ihren eigenen Schwanz! Morgens zwischen halb sieben und neun Uhr, über die Mittagsstunden sowie zwischen vier und sechs Uhr abends ist auf den Hauptverkehrsadern der grösseren Städte kein Durchkommen. Und mitten im Stau gefangen - die Busse! Der einzige Ausweg: erneute Kehrtwendung zurück zur Schiene, die mit Vorteil unterirdisch zu verlegen war. Aber der Bau von U-Bahnen kostete Geld, sehr viel Geld. Prof. Werner Breitschwerdt, Vorstandsmitglied für Forschung und Entwicklung bei der Daimler-Benz AG, hat eine Zahl genannt: Zwischen 1970 und 1980 wurden in der Bundesrepublik Deutschland (BRD) rund 17 Milliarden D-Mark (nach aktuellem Wechselkurs etwa 14,5 Mia Fr.) aus Steuermitteln für den Bau von schienengebundenen Verkehrsmitteln für den «Öffentlichen Personen-Nah- Verkehr» (ÖPNV) in Städten und Ballungsgebieten ausgegeben. Von dieser Summe - so muss man hinzufügen - floss keine einzige DM in die Kassen von Daimler-Benz; denn die Stuttgarter bauen keine Schienenfahrzeuge, sondern setzen voll auf den Bus. Die Daimler-Forschungsabteilung erhielt firmenintern den'Auftrag, darüber nachzusinnen, wie aus dem grossen, öffentlich finanzierten «Schienenkuchen» ein ordentliches Stück herauszuschneiden wäre, selbstverständlich unter Berücksichtigung der vorhandenen Komponenten des Daimler-Benz-Fertigungsprogramms. Das Ergebnis, ...
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