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... Privatmann getragen werden; wie die Mille Miglia einem Graf Castagneto «gehört», steht mit der am letzten Sonntag auf der sizilianischen Madonie-Rundstrecke ausgetragenen Targa Florio der Name eines Grafen Vjncenzo Florio in untrennbarer Verbindung. Während es in den vergangenen Jahren schien, dass sein Rennen, eines der ältesten des Automobilsportes, allmählich an Bedeutung verlieren würde, hat es in diesem Jahr einen grossenAufschwung genommen. Heisst es doch immerhin schon ziemlich viel, dass Mercedes, Ferrari,Alfa Romeo usw. eine offizielle Beschickung ins Auge gefasst hatten, die dann allerdings ausblieb, sofern man Braccos Meldung auf dem 4,1- Liter-Ferrari als eine solche privater Natur betrachtet. Die Nennliste durfte sich immerhin sehen lassen. Neben Bracco galten als Favoriten:Levegh, der Held von Le Mans, der allerdings zu spät auf Sizilien angekommen war, so dass er seinen Talbot nicht mehr richtig einstellenkonnte und wegen Ueberhitzungserscheinungen aufgeben musste, Cabianca auf dem OSCA 1350,die Lancia-Fabrikmannschaft mit Bonetto, Valenzano, Ammendola und Anselmi, der EngländerMathieson auf einem sehr gut vorbereiteten 2,3- Liter-Ferrari und der Amerikaner Thomas Cole(Ferrari 2740), Bornigia auf dem Alfa Romeo Sperimentale, Ovidjo Capelli auf dem neuen Fiat8V und schliesslich der Vorjahressieger Franco Cortese, wiederum auf seinem Frazer-Nash. ...
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