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... aufregenden Wagen zu tun bekomme, will ich mich doch voll und ganz aufs Fahren konzentrieren, oder? Die Entwicklung hin zu einer permanenten Ablenkung im Auto ist nicht neu. Das erste Auto, das ich überladen fand, war der Nissan GT-R; man konnte das Armaturenbrett selbst konfigurieren. Da gab es g-Kraft- Messgeräte, Temperaturdifferenz-Anzeigen und viele weitere Gimmicks. Aber um ein Auto wie den GT-R zu fahren, sollte man seine fünf Sinne schon zusammen haben und sich nicht von den vielen kleinen Instrumenten ablenken lassen. Wenn ich mich aber voll konzentrieren soll, brauche ich auch die ganze Instrumentierung nicht. Mein Model T hat nur ein einziges Messgerät, für den Strom, damit ich über den Zustand der Batterie auf dem Laufenden bin. Beim Fahren musste ich kürzlich darüber ganz breit grinsen. Achsschenkelbolzen-Temperatur, Temperaturdifferenz – ist mir doch alles schnuppe. Fahren reicht doch, oder nicht? Man erzählt uns immer, Computer könnten uns von lästigen Aufgaben befreien. In Wirklichkeit ist es viel stressiger geworden, es gibt jetzt sogar mehr zu tun, als vor der Digitalisierung. In den 1990ern bin ich noch losgezogen, um Auto zu fahren – sonst nichts. Draußen hatte ich immer genügend Zeit, das Fahren an sich zu genießen. Erst zu Hause habe ich dann überhaupt mitbekommen, dass jemand versucht hat, mich zu erreichen. Heute kann ...
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