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... Meer zu. Einsam auf weitem Wiesengrund erhebt sich eine mächtige, im Achteck gebaute Kirche. Nicht weit davon heben sich weisse Zinnen und Türme eines merkwürdigen terrassenförmig aufsteigenden Städtchens vom grauen Himmel ab. Obidos? Ein hoher Backstein- . Aquädukt durchquert das dunkelnde Land. Esel grasen neben der schmalen, unebenen Strasse. Endlos zieht sie sich hinaus zu ferne blinkenden Lichtern. Dünen, von wenig Gras bewachsen, kommen heran. Man ahnt, jetzt sieht man, das Meer. Die Landzunge wird schmal, auch rechts der Strasse ist nun offenes Meer. Aermliche Baracken stehen da, es riecht nach Sardinen und Fisch- .abfällen. Ueber dem Meeresspiegel links sehe ich plötzlich rotbraune Segelschiffe, die in den Hafen kehren? Es regt mich ganz auf. schneller diesem Hafen zu. Aber wo ist er? Da, durch die Hauptstrasse, in eine enge 'Gasse links. Jetzt sind wir am Meer. Die Schiffe sind noch draussen. Man muss über die unförmigen Steinblöcke des Hafendammes klettern, um sie zu sehen. Wie schön und geheimnisvoll sie in der bewegten Brandung schaukeln! Und der kleine halbrunde Hafen selbst ist ein Bild aus den «Pecheurs d'Islande». Barken kommen an und stossen wieder ab zu den äusseren Segelschiffen. Volle Fischkörbe werden von bärtigen und barfüssigeni Männern auf dem Kopfe ans Land und zu den fortwährend kommenden und gehenden Camions gebracht. Oben, wo ...
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