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... Erfahrungen lassen sich getränkte Holzmaste in bezug auf die Unfallgefahr für Kraftfahrzeuge nicht mit lebenden Bäumen vergleichen. Die trockenen Holzmaste knicken in den meisten Fällen ab, wenn sie von einem Kraftfahrzeug angefahren werden, und bieten daher nur einen Bruchteil des Widerstandes von lebenden Bäumen.« Mit ihrem Plädoyer für die Holzmasten stehen die Münchner Postler freilich einsam auf weiter Flur. Daß Telefonmasten neben der Straße ähnlich gefährlich wie Bäume sind, bezweifelt weder das Münchner Straßenbauamt noch die Landpolizeidirektion Oberbayern, weder das Bundespostministerium in Bonn noch das Landratsamt in Starnberg. Zwar gibt es keine überregionale Statistik, die die Gefährlichkeit der Telefonmasten belegt. Doch als Oberkommissar Alfons Mitterhuber von der Landespolizeiinspektion Starnberg auf Wunsch der »Motorwelt« alle im letzten Jahr von seiner Dienststelle registrierten Karambolagen genau unter die Lupe nahm, ermittelte er 21 Verkehrsunfälle an hölzernen Stromund Telefonmasten mit 11 Verletzten und 90 000 Mark Sachschaden. Deshalb sind selbst die wenigen Masten am Straßenrand, die es noch gibt, zuviel. Sie stellen eine überflüssige Gefahrenquelle dar, die beseitigt werden muß. Wer allerdings der Ansicht ist, daß Telefonmasten am Straßenrand für einen aufmerksamen ...
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