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... dem Ausbaustandard der Zufahrtsstrassen steht und fällt, ist bekannt genug, und es ist ja in dieser Hinsicht beim Tunnel unter dem Grossen Sankt Bernhard sowohl auf schweizerischer wie auf italienischer Seite allerhand getan worden. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die italienische Tunnelgesellschaft bedeutende finanzielle Leistungen zur Verbesserung der Zufahrtsstrassen im Aostatal selbst zu erbringen hatte. Interessant war im Hinblick auf besondere Vergünstigungen für Bewohner der Anstösserkantone am Gotthard, wie sie in letzter Zeit im Zusammenhang mit der Frage der Erhebung von Tunnelgebühren diskutiert wurden: der Gedanke, besondere Karten für Einheimische zu schaffen, setzte sich am Grossen Sankt Bernhard nicht durch. Anderseits wird eine Art «Handelsrabatt» gewährt. Wenig bekannt ist auch die Verteilung der Aktienpakete. Das bedeutende Verdienst, dass der Firma Fiat hinsichtlich der Realisierung des ersten Alpen-Strassentunnels der Welt zukommt, wird dann deutlich, wenn man sich vergegenwärtigt, dass Fiat die Hälfte des Aktienkapitals der italienischen Seite gezeichnet hat. Die relativ grosse Streuung des Aktienbesitzes der Schweizer Gesellschaft geht anderseits daraus hervor, dass nicht nur der Kanton Wallis oder die Waadt Aktien besitzen, sondern auch bloss indirekt interessierte Kantone wie Neuenburg oder Freiburg. Die ...
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