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... scheint also immer wei ter verschoben zu werden. Einmal wird es aber doch soweit sein! ' Technisch war San Remo wegen des erst maligen Starts des neuen Ferrari 4500 ccm mit Doppelzündung (Ascari), des OSCA 4500 (Bira) und der neuen englischen HMW-F-2- Wagen mit Monoposto-Chassis und De Dion- Hinterradfederung interessant. Das Rennen selbst war aber ein ausgesprochen langweiliges, da es überhaupt keinen Kampf um die Spitze gab. Der siegreiche 4500-ccm-Ferrari mit Dop pelzündung ist vom „normalen“ (den Villo resi und Serafini fuhren) äußerlich nicht zu unterscheiden: ein scharfer Beobachter kann die beiden Typen nur an den Auspuffrohren erkennen. Sonst sind sie haargenau gleich. Wir hatten den Motor fotografieren wollen, unser Freund Lampredi, der Konstrukteur des neuen Ferrari-Wagens, bat uns aber, es diesmal nicht zu tun. Den Gefallen haben wir ihm ein mal tun wollen, das nächste Mal wird aber fleißig geknipst! Inzwischen geben wir be kannt, daß dieser neue Ferrari 500 U/min mehr als der andere 4500 ccm dreht, daß er höher verdichtet ist, daß man hier nicht weit von den 8000 U/min gekommen ist und daß schließlich die Leistung bei 350 PS herum liegt. Die Premiere dieses Wagens, der auf alle Fälle noch in der Entwicklungsphase ist, war zufriedenstellend, wenn es auch keinen rich tigen Kampf gab. Ascari fuhr ohne Brenn stofftanken ...
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