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... jüngsten Swica mit der Bezeichnung 387. Die «Macher» — Von rechts nach links, Konstrukteur Rechsteiner, Financier Chave und Maurice Golay. der für den Aufbau der Wagen verantwortlich zeichnet. Kein Karbon — Auch die 87er Monocoques, die sich gegenwärtig in Arbeit befinden, werden aus Alu-Sandwichplatten verklebt und vernietet. Die blaue Schutzfolie auf den Blechen wird später entfernt. Beim Swica 385 genannten Erstling begnügten sich Rechsteiner und sein damaliger Partner Louis Christen, der bekannte Sidecar-Spezialist, nicht einfach damit, ein bewährtes Chassis zu kopieren. Ihr Formel 3 besass einen eigenständigen Charakter; er zeichnete sich durch einen besonders gepflegten «Swiss-Finish» aus, wies aber auch einige für diese Kategorie ungewöhnliche Merkmale auf. So folgte die durch den französischen Aerodynamiker Robert Choulet entworfene Formgebung nicht den damaligen Gepflogenheiten, sondern inspirierte sich eher an Vorbildern aus der Formel l. Auch das Alu-Monocoque mit aufgeleimtem Karbonoberteil, das gleichzeitig als Verschalung diente, zeugte von einem überdurchschnittlichen Aufwand. Unkonventionelle Lösungen bergen Risiken in sich. Einige von ihnen waren schliesslich verantwortlich dafür, dass der Swica 385 nicht mit den besten Chassis auf dem Formeln-Sektor rivalisieren konnte. Vor allem die Verwindungsfestigkeit des Monocoques Hess zu ...
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