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... kommenden lH-Liter- Alfa-Rennwagen ausgeplaudert. Die Fabrik konnte die Entwicklung dieses Wagens noch bis zu einem Zeitpunkt weiter betreiben, da die Deutschen sowohl als auch die Engländer ihre Kräfte schon längst auf andere — kriegerische — Dinge konzentrieren mussten. Im Renntemno probierten Farina und Trossi das letzte, mit Heckmotor versehene Modell dieses Wagens aus, der einen 12-Zylinder- V-Motor mit doppelter Nockenwelle und einen als Spezialkonstruktion ausgeführten Kompressor besitzt. Alle vier Räder sind unabhängig gefedert. Obwohl bei den im Herbst 1941 auf der Piste von Monza durchgeführten Versuchsfahrten mit zwei der kleinen Alfa weder Rundenzeiten noch PS- noch Tourenzahlen bekanntgegeben wurden, erklärte Farina, dass eine Geschwindigkeit von 260 km/St, mit Leichtigkeit erreicht worden sei. Weiter verriet er, er habe den Wagen so mühelos auf die Höchsttourenzahl gebracht und dabei ein Gefühl von derart sicherer Beherrschung empfunden, dass es ihm bei all seiner Rennerfahrung schwer gefallen sei, zu glauben, er habe so viel «Dinger drauf». Zwar verlange die Anordnung des Motors im Heck eine etwas andere .Fahrtechnik, doch halte er es für eine ausgemachte Sache, dass der Wagen in den Kurven schneller sei als die deutschen 3-Liter-Grand-Prix-Modelle und dass er sie an Leichtigkeit der Handhabung haushoch übertreffe. Auch nach Farinas Ansicht sind ...
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