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... Sie studierte zuerst in Hamburg Volkswirtschaft und Mathe matik, wechselte für ein Jahr nach Straßburg, ohne auch nur ein Wort Französisch zu sprechen, und bemühte sich dann um ein Stipendium an der Universität in Harvard. Warum? „Von dort ka men damals die wichtigsten wissenschaftlichen Inputs, deshalb wollte ich dorthin.“ Mit Mann und dem ersten Kind, damals noch ein Säug ling, zog sie für gute zwei Jahre in die USA, studierte und bekam nebenbei das zweite Kind. Das Leben in den Staaten hat ihr gefallen, Land und Leute waren ihr sympathisch. Vielleicht, so sagt sie rück blickend, wäre sie sogar dort geblieben, wenn sie nicht ei nes Tages Edzard Reuter be gegnet wäre. Der Daimler- Chef entdeckte die unauffälli ge Studentin bei einer Diskus sion in Harvard und war so beeindruckt, daß er sie über das New Yorker Büro als sei ne persönliche Assistentin engagieren ließ. Dann folgten vier Jahre, die aus Sicht der Managerin eine „unglaublich wichtige Lehrzeit“ waren: Die Arbeit an der Seite des Vorstands vorsitzenden war für sie „die beste Manager-Schule, die es geben kann“. Deshalb auch hat sie danach keine mehr ab solviert. Ohne dieses theore tische Rüstzeug wagte sie sich auf den Direktorenposten, den sie mittlerweile seit mehr als zwei Jahren innehat. Ein schwerer Sprung? „Nein“, sagt sie knapp. Eine Schwäche gibt sie freilich ...
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