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... gestiegen ist und sie in unendliche Farbenpracht getaucht hat, jetzt, wo an den Sonnenhängen des Wallis die Trauben reifen, jetzt ist die geeignete Zeit, um das Wallis zu besuchen. Martigny, heute ein wichtiger Strassenknotenpunkt, war das schon zu Zeiten der Römer. Nur hiess es damals noch Octodurum. Seine Lage ist aber auch einzigartig an dem scharfen Knie des Rhonetals, wo die Simplon-, Grosse St. Bernhardund Forclaz- Strasse zusammenkommen. Nordwestlich von Martigny erhebt sich der gewaltige Turm La Bätiaz, einst die mächtige Burg der Bischöfe von Sitten. Schnurgerade führt die Strasse rhonetalaufwärts zu dem früher bekannten Badeort Saxon, das in prachtvoll geschützter Lage heute der Mittelpunkt für die Früchtekulturen des Wallis ist. Von der linken Talseite her- über grüsst die Burgruine von Saxon. Nach Riddes überquert man die Rhone, lässt Chamosson links drüben am Hang liegen, wirft aber in St. Pierre des Clages einen Blick in die romanische Abteikirche. Ganz am nördlichen Talhang verläuft die Strasse über Ardon und Vetroz und erreicht dann zwischen den rebengeschmückten Felsrücken des Maladeires und Mont d'Orge Sitten, den Hauptort des Wallis. Auch sein Name datiert aus römischer Zeit. Es war damals als Sedunum bekannt. Sehenswert ist seine Kathedrale, dann die hübsche St. Theodulkirche und das Rathaus mit den eingemauerten römischen ...
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