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... in Hollywood, um für den Kranken im Nervensanatorium von Kreuzungen in der Schweiz Geld zu verdienen, für ihn und seine Tochter Kyra. Sie berichtete erschütternde Einzelheiten von Nijinskys Dämmer leben im Irrenhaus und zeigte mir einige von den phantastischen Zeichnungn, die er zu machen pflegte. Sie entwickelte auch ihren grossen Plan, ein Buch über ihren Gatten zu schreiben, den grössten Tänzer, den es je gegeben hat. Dieses Buch ist erst kürzlich in englischer Sprache erschienen. («Nijinsky.» Bei Gollancz in London.) Es ist, glaube ich, in der Naivität seiner Diktion eines der menschlichen Dokumente unserer Zeit, und in späteren Zeiten wird man es mit Staunen und Ergriffenheit lesen. Frau Romola schildert auf den ersten Seiten dieses Buches, wie sie im Frühling 1912 zum erstenmal den Tänzer Nijinsky sah. Romola von Pulszky war eine junge Dame der Budapester Gesellschaft. Ihre Mutter war die berühmte Schauspielerin Emilia Markus, ihr Vater war mit der ganzen ungarischen Aristokratie verschwägert gewesen. Das junge Mädchen selbst wollte Schauspielerin werden und studierte in Paris unter Leitung der grossen Rögane. — Als das berühmte russische Ballett zum erstenmal in der Städti- Petersburg aufgenommen. Noch bevor er diese Schule absolviert hatte, tanzte er auf der Bühne der kaiserlichen Oper zusammen mit der Pawlowa, der Karsawina. Die kaiserliche ...
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