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... bleibt die Karosserieneigung gering. («AR»-Bilder) Ein gelungenes Stück Technik ist der 150 PS starke Zweiliter, der für einen Motor mit vier Ventilen pro Zylinder auch bei niedrigen Drehzahlen überraschend durchzugskräftig ist. Auf ein ansprechendes optisches Erscheinungsbild haben die Opel-Ingenieure ebenfalls geachtet. Motoren mit vier Ventilen pro Zylinder haben eine Reihe von Meriten. Vor allem gelten sie als besonders sportlich, weil sie infolge des besseren Gasdurchsatzes eine höhere Leistungsausbeute ermöglichen als normale, zweiventilige Aggregate. Sie stehen aber auch im Ruf, mit dem Treibstoff vergleichsweise haushälterisch umzugehen und auch punkto Schadstoffemissionen leichter beherrschbar zu sein. Die Tatsache, dass es Vierventilmotoren gibt, die kaum kräftiger sind als gute Zweiventiler (das trifft insbesondere bei einigen Fernost-Anbietern zu), ist jedenfalls ein untrügliches Zeichen dafür, dass heute nicht immer nur die Leistung im Vordergrund zu stehen braucht, wenn eine Vierventillösung gewählt wird. Doch es gibt auch Schattenseiten. So ist ein altbekanntes Manko der Vierventilmotoren ihre relative Durchzugsschwä- che beim Gasgeben aus dem Drehzahlkeller: die grossen Ansaugquerschnitte erleichtern zwar die «Atmung» im oberen Tourenzahlbereich, lassen aber anderseits bei niedrigen Drehzahlen die ...
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