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... Ein zartes Pflänzchen droht durch die Ölkrise zu verdorren: Kaum hatte der günstige Dollarkurs den jahrelang dahin siechenden Import von US-Autos aufblühen lassen, da drehten die Scheichs den Hahn zu, der für diese Mobile von besonderer Wichtigkeit ist. Die als Straßenkreuzer bekann ten, verbrauchsintensiven fullsize- Modelle aus Detroit haben es zur Zeit überall auf der Welt schwer. Einiges spricht aber auch für sie an gesichts der neuen Lage. Zum Bei spiel, daß sie Geschwindigkeitsbegrenzungsangepaßt sind: Der ge duldigpassive Friderichs-Fahrstil ist ihr Element, er paßt besser zu ihnen als hohes Dauertempo, starkes Bremsen oder Kurvenfahren mit nen nenswerter Querbeschleunigung. So kann es denn doch sein, daß amerikanische Autos wieder einen Stellenwert auf dem deutschen Markt bekommen — wenn er auch nicht ganz so hoch ist wie vor 40 Jahren, als der seriöse Hamburger Kaufmann selbstverständlich seinen Buick oder Lincoln vor der Tür ste hen hatte, dessen Komfort und Zu verlässigkeit er hoch einschätzte. Höher als bei Mercedes oder Horch, und damals nicht ganz zu Unrecht. Das europäische Auto hat in diesen Qualitäten nachgezogen, und das Detroiter Marken-Image ist durch verbeulte Gl-Kutschen geschädigt. Aber die Zeit heilt alle Wunden — vielleicht auch diese. Karosserie: imposant 1 und billig< m Der Grund dafür, daß sich auto ...
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