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... des Rekordverkehrs und der Nachsommerwärme erneut unter Beweis gestellt. Beim Pressebankett der Simca-Werke, das Gelegenheit gab, den immer noch fortschreitenden Ausbau der neuen Werke in Poissy zu bestaunen, wurde — in Abwesenheit des Präsidenten und Generaldirektors Pigozzi — eine von ihm verfasste Erklärung verlesen, die einige beachtliche Kritiken an der Wirtschaftsund Verkehrspolitik der französischen Regierung enthält: Pigozzi ist vor allem der Ansicht, dass zu einem Zeitpunkt, da Frankreich die praktische Ausbeute und den Transport des Sahara- 61s von Hassi Messaoud nach Bougie bzw. nach Sfax zu verwirklichen sucht und einheimisches Erdöl über die beiden nordafrikanischen Häfen nach dem Mutterlande gelangen werde, die steuerliche Belastung des französischen Automobils gelockert werden müsse. Statt sich auf den Petrolüberlluss einzurichten, der aus der Sahara nach Frankreich fliessen dürfte, tut man so, als ob der Durchschnittsfranzose von Jahr zu Jahr weniger Treibstoff verbrauchen dürfe. Im vergangenen Juli seien nur noch knapp 747 500 m3 Benzin — gegen 760 000 m3 im Juli 1958 — verbraucht worden. Dann schnitt Pigozzi das heikle, weil stark politisch gefärbte Thema des künftigen Exports von Saharaöl an und meinte dazu: «Wenn man uns versichert, wir können unsere Ueberschüsse an Saharapetrol bzw. -benzin dem Auslande gegen Francs verkaufen, ...
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