Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... sich der Benzinpreis innerhalb eines Jahres um 87 % erhöht. Was die Empörung über die Preissteigerungen noch verschärft, ist die rücksichtslose Art ihrer Durchführung. Sowohl am 31. März wie am 30. April wurde sie überfallartig dekretiert. Für die zuständigen Verbände, die die Interessen der Verbraucher zu wahren haben, bestand daher keine Möglichkeit der Einflussnahme, und es unterliegt keinem Zweifel, dass die schlagartige Schaffung vollendeter Tatsachen deren Mitspracherecht ausschalten sollte. Ueberhaupt ist die Berechnung des Benzinpreises voller Rätsel. Der Grundpreis, den man für österreichisches Benzin an die sowjetische Mineralölverwaltung bezahlt, betrug bis zur Erhöhung Seh. 1.35 pro Liter, nunmehr Seh. 1.45. Mit anderen Worten: die Mineralölfirmen haben sich an der Preissteigerung mit 10 Groschen pro Liter beteiligt. Im Aufschlag von ca. 175 %> zu den Seh. 1.35 ist die rein fiskalische Belastung von Seh. 1.81 enthalten; hinzu kommt eine Ausgleichsquote von 40 Groschen, um die notwendige Beimischung hochwertigen, teuren Importbenzins zum geringwertigen Inlandtreibstoff abzugelten. Zwischen dem so erreichten Preis und den heute geforderten Seh. 4.— verbleibt daher noch eine Differenz, die nur zum Teil auf die Händlerspanne entfällt. Wie ein Hohn auf alle Interessen des Fremdenverkehrs nimmt es sich aus, wenn vom ausländischen Fahrer ...
Kommentare