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... besitzen schon die künftige Fahrwerkstechnik mit der aus der S-Klasse bekannten, im Detail verfeinerten Luftfede rung. Der Komfort, so involvierte Techni ker, soll gegenüber den S-Limousinen nochmal eine Klasse besser sein. Hier kommt dem Maybach sein hohes Gewicht zugute. In anderer Hinsicht erweist es sich jedoch als schweres Handikap. Weil es bei Tests am Großglockner-Pass zu überhitzten Bremsen gekommen war, musste auf 19-Zoll-Räder mit größer di mensionierten Scheiben umgestellt werden. Continental entwickelt für den Luxus-Ko loss nicht nur die Luftfederung, sondern auch verstärkte Reifen des Typs Premium Contact (275/50 ZR 19 Reinforced). Auch der Antrieb hat es mit dem Maybach nicht leicht, zumal Mercedes von dem zunächst favorisierten 18-Zyiinder mit 1000 Nm Drehmoment wieder Abstand nahm und beim nun verwendeten neuen V12 von der sonst bei den Benzinern bevorzugten Kom pressor-Aufladung abrückt. Der Maybach- V12 wird der besseren Geräuschdämmung wegen von zwei Turboladern beatmetet und ist im Hubraum von 5,8 auf 5,6 Liter redu ziert - kein Idealmaß für eine Klientel, die sich speziell im asiatischen Raum an Hub raumgröße und Zylinderzahl orientiert. Ex klusiv ist dieser V12 auch nicht, denn er soll später auch in der S-Klasse, im neuen SL sowie im SLR zum Einsatz kommen. Das größte Problem: Der Motor leistet zwar rund 440 PS. hat ...
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