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... Die Kreuzung von europäischen mit unverkennbar amerikanischen Stil-Elementen erschwert es ihm aber, zu einem so typischen, unverwechselbaren Gesicht zu finden, wie man ihm bei Mercedes und BMW begegnet — der Spitzname »europäischer Cadillac« trifft ziemlich genau. Dem Test wagen — er war schwarz — gaben wir intern noch einen anderen Namen: Er hieß die »Syndikats-Limousine«. Anlaß dazu war ein Erlebnis am Rande des Flughafens München-Riem. Hier führt eine Straße unweit der Rollbahn vorbei. Als zwei ADAC-Ingenieure dort anhielten, um ein wenig den Flugbetrieb zu beobachten, jagte quer über den Flughafen ein Polizeiauto heran, zwei Uniformierte sprangen, Maschinenpistolen im Anschlag, aus dem Wagen, bauten sich jenseits des Drahtzaunes auf und behielten unauffällig die große, schwarze Limousine im Auge. Kurz darauf rollte der Grund ihrer Wachsamkeit heran — eine Maschine der israelischen El-Al, deren Flugzeuge seit dem Anschlag in Zürich beim Auftauchen verdächtiger Elemente streng abgesichert werden. Mehr als der zweifelhafte Ruhm, als Fahrer eines schwarzen Admirals fü r einen politischen Attentäter oder einen Gangsterboß vom Schlage AI Capones gehalten zu werden, erfreute uns der Respekt, der dem großen Opel andernorts zuteil wurde: Hotelportiers waren drauf und dran, den roten Läufer auszurollen, Kleinstadtbewohner hätten uns ...
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