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... Bern, genau wie die übrigen Kantone, nicht die geringsten Hemmungen empfindet, aus dem vielgeschmähten Automobil Millionen herauszupressen. Zugegeben: die männ- .che Offenheit, womit die Eingabe auf ihr Ziel lossteuert, verdient Anerkennung. Ohne Umschweife wird es herausgesagt, dass die Automobilkonkurrenz die ausschlaggebende Erschütterung der Lage der Bahnen herbeigeführt habe. Um hier Remedur zu schaffen, müsse eine «entsprechende Gestaltung der Zölle auf Benzin und Automobilen» eintreten. Die Kampagne gegen das Auto leidet an einem Schönheitsfehler. Oder ist es bloss Diskretion, dass man davon Umgang nimmt, den Schaden, welche die Automobilkonkurrenz verursacht* zu nennen? Wenn die Regierung als Repräsentant der Bahnen schon über das Automobil zu Gericht sitzt, dann wäre es doch wohl selbstverständlich, dass sie wenigstens den Schaden substanziert, der den Bahnen durch den Wettbewerb des Motorfahrzeuges erwächst. Uns will scheinen, dass mit dem Fehlen einer präzisen Angabe über den Einnahmenentgang, welchen das iuto bei den Bahnen hervorruft, die ganze Argumentation in der Luft hange, dass sie sich als Versuch darstelle, die öffentliche Meinung gegen das Motorfahrzeug einzunehmen. In den Belangen der Autokonkurrenz «hat äer Bund den Dingen ihren Lauf gelassen mit einer Passivität, die um so gefährlicher ist, als in der sehr rasch wachsenden ...
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