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... nachts während des Schiebens im Fluss von Schwarzen weggerissen, in den Busch geschleppt, mit Messern bedroht, beraubt und dann zurückgestossen). Man wird auch das Steinewerfen nicht verhindern können (diesmal wurden die Scheiben von Aaltonen und Nicolas zertrümmert); aber hier beginnt schon die Eingrenzung des «Abenteuers»: man kann die Autos mit Panzerglas ausrüsten, ein nur allzu logischer Schritt in der Aufwand-Eskalation. Dazu das Wetter. Dass selbst das unglaubliche Katastrophenwetter dieser kenianischen Ostertage durch Geld zu neun Zehnteln kalkulierbar geworden ist, wurde diesmal fast schon als Routineübung bewiesen. Man braucht Funk rundum (bei allen Beteiligten des Teams), ein nachttaugliches Flugzeug als Funkzentrale, dazu ein zweites Flugzeug als Ablösung, rund 20 Mann (Mechaniker, Ingenieure, Nothelfer)... Man braucht die sogenannten «Mud Cars», die Schlammautos, Allradtriebler, die an den Flüssen und Schlammstellen warten und dann den Mann des richtigen Teams herausziehen. Um also die Abenteuerlichkeit des Safari-Rallyes soweit wie möglich an die Seriosität heutiger Industriekalkulationen heranzubringen, braucht es Geld, Geld, Geld: Je mehr Schlammautos pro Team, desto seriöser der Einsatz — nach kaufmännischen Ueberlegungen! Die Veranstalter, völlig vernarrt in ihren Erfolg (offizieller Untertitel der Veranstaltung: «The ...
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