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... die verkehrsbedingtenexternen Gesundheitskosten?» Verantwortlich für das Gutachten zeichnet das Büro Ecoplan,aus dessen Küche beispielsweise das Buch «Umweltabgaben für die Schweiz» oder die Studie «Externe Nutzen des Verkehrs» stammen. Zur Begleitgruppe der Studiezählen unter anderen Heidi Schelbert-Syfrig, Professorinder Universität Zürich, die schon vor Jahren unumwunden erklärt hat, sie würde in erster Linie beim privaten Verkehrsparen, denn «der Verkehr deckt seine Kosten nicht, weil ersubventioniert ist, und' zudem ist die Mobilität aus volkswirtschaftlicher Sicht zu hoch» (vgl. «Weltwoche» Nr. 1/1993), sowiecBSJäMitarbeiter des Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft (Buwal). Mit diesemHinweis soll nicht die Seriosität der Studie in Zweifel gezogenwerden, aber der Leser hat ein Recht darauf, etwas über den Hintergrund der Autorenschaftzu erfahren. Verursacherprinzipmuss überall gelten Dass die in dem Gutachten aufgelisteten Zahlen bei ihrer Vorstellung den neuen Verkehrsminister beeindruckt und erschreckt haben, verwundertnicht. Schon zu seinen Zeiten als PUK-Präsident (Parlamentarische Untersuchungskommission) zeigte er sich regelmässigbetroffen. Weit verdienstvoller wäre es allerdings, Leuenbergerwürde mit dem gleichen Betroffenheitsengagement eine Studiezu dem Nutzen des Individualund des Güterverkehrs veranlassen. Denn ...
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