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... taktische Gründe gehabt haben – um Ferrari mit einem Le Mans-Sieg auf die Weltkarte der Automobilhersteller zu setzen. Wie dem auch sei – sein Name steht in allen Rekordbüchern, nicht schlecht für einen 90-Minuten-Einsatz. Chinetti, der nach den 500 Meilen von Indianapolis von 1940 in den USA geblieben war und 1946 die amerikanische Staatsbürgerschaft erhielt, ließ nach den gemeinsamen Alfa-Jahren den Draht zu Enzo Ferrari nie abreißen. Seine große Rennerfahrung, aber auch sein großes Verkaufstalent machten ihn zum ersten Ferrari- Generalimporteur für Nordamerika, dem 1957 die Gründung des legendären North Amercan Racing Teams (NART) folgte. Doch das ist eine andere Geschichte, daher nun zurück zu #008M. Nach dem Le Mans-Sieg stellte Ferrari das Auto zusammen mit dem Siegerpokal auf dem Pariser Salon aus. Im Jahr darauf verkaufte Lord Selsdon – der angeblich 17.000 Dollar für das Auto bezahlt hatte – den 166 MM an den Schweizer Peter Staechelin. Der fuhr ihn bei Rennen bis 1952, ehe der Ferrari 15 Jahre später vom unermüdlichen Raritätenjäger Rob de la Rive Box an Ed Bond in den USA verkauft wurde. Von Bond ging er an Carl Bross, nach dessen Tod 1972 an Lord Bamford in England. Dort blieb er über ein Jahrzehnt, ehe er erneut über den großen Teich verschifft wurde. Zunächst zu Tom Price, dann zu Bob Baker, schließlich 1996 zu Robert M Lee in ...
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