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... die Anpassung der Drehzahlen von Motor und den Antriebsrädern, wozu bisher die fußbetätigte Kupplung diente. Weiterhin wird beim Start und beim Beschleunigen selbsttätig und stufenlos in bester Anpassung an die Fahrverhältnisse das Drehmoment des Motors verstärkt von etwa 2,5 über 2:1 bis 1:1 (Kupplungspunkt) mit Übergang aus dem Wandlungsbereich in den Kupplungsbereich. Auch diese Regelung erfolgt völlig automatisch durch die Strömungsverhältnisse im Wandler in Verbindung mit dem auf einem Freilauf gelagerten Leitrad. Es ist wohl an dieser Stelle angebracht, darauf hinzuweisen, daß die Er findung von Prof. H. Föttinger (1877 — 1945) ursprünglich dazu dienen sollte, die hohen Drehzahlen von Dampfturbinen auf die erforderlichen niedrigen Drehzahlen von Schiffsschrauben herunterzusetzen, weil es damals (1905) für die hohen Leistungen noch keine brauchbaren Zahnradgetriebe gab, die heute in geeigneter Form vorliegen. Man hat inzwischen längst erkannt, daß der Föttinger-Wandler neben vielen anderen Vorzügen eine für das Auto mobil geradezu ideale automatische Kupplung für das Anfahren darstellt. Alle anderen Lösungsversuche: Fliehkraftkupplung, elektromagnetische Kupp lung, Reibungskupplung mit Öldruck, Magnetpulverkupplung usw. haben im Gegensatz dazu keinen durchschlagenden Erfolg erzielen können, der sich für die Föttinger-Wandlerkupplung ganz eindeutig ...
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