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... ie Sache beginnt - ehrlich gesagt - denkbar trocken: „Die Erfindung betrifft einen Personenkraftwagen mit einer Karosserie gemäß dem Oberbe griff des Patentanspruchs 1.“ Ein Satz, der wohl kaum einen Leser so richtig in eine Geschichte hineinziehen würde, wären da nicht Zeichnungen, die auf den ersten Blick klar machen, worum es geht: Bei der Pa tentanmeldung DE 10 2010 033 585 Al handelt es sich um einen Mercedes-Flügeltürer - und zwar um einen viertürigen. Jetzt werden Sie wach, stimmt’s? Zu Recht, denn dahinter verbirgt sich ein Pro jekt, von dem bei Mercedes offiziell keiner etwas wissen will. AMG-Chef Ola Källenius, bei dem diese Baureihe angesiedelt wä re, verschlägt es auf Nachfragen dazu schlicht und ergreifend die Sprache. Dabei kennt er mit Sicherheit diese siebenseitige Schrift, die sich zunächst mit dem Konstruktionsproblem eines viersitzigen Flügeltürers beschäftigt: Die Portale könnten zu groß und zu schwer werden, wenn sie zwei Sitzreihen ab decken müssen. Ganz aktuell hat aber Giugiaro auf dem Genfer Autosalon mit der Studie Brivido gezeigt, dass so et was durchaus machbar ist (siehe Seite 47), der viersitzige Sportwagen Lambor ghini Marzal war bereits 1967 mit dieser Technik zu sehen. Die Mercedes-Entwickler verfolgen aber eine andere Idee. Nach ihren Plänen soll „seitlich neben der Flügeltür wenigstens eine weitere ...
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